Wer sind die Händler auf Back Market?

„Seid ihr diejenigen, die die Telefone reparieren?“

„Ihr verkauft Geräte, die am Ende ihrer Lebenszeit angekommen sind, richtig?“

„Was macht ihr eigentlich bei Back Market genau?“

Bei der Lektüre der Kommentare wurde uns klar, dass einige von euch (sachdienliche) Fragen zur Funktionsweise von Back Market und der Beziehung zu den Händlern auf der Plattform haben. Dieser Artikel soll euch dabei helfen, ein wenig klarer zu sehen.

Was macht Back Market ?

Um die erste Frage zu beantworten: Wir sind keine Wiederaufbereiter und wir versetzen die Produkte, die ihr bei uns kauft, nicht selbst wieder in den Neuzustand. Das Start-up ist eine „Trusted Third Party“, ein vertrauenswürdiger Dritter, ein Marktplatz, der von einem Algorithmus gesteuert wird, welcher selbst wiederum auf Kundenfeedback basiert. Dieser Algorithmus ermöglicht es uns, zu jedem Produkt den Händler auszuwählen, der die beste Qualität zum besten Preis bietet. 

Kategorien von Händlern

Einfach gesagt, lassen sich drei Kategorien von Händlern unterscheiden, die auf Back Market aktiv sind: Klassiker, Marken und Handelsunternehmen und zertifizierte Wiederverkäufer gebrauchter Produkte.

Klassiker

Du wirst gleich sehen, wie gut der Name gewählt ist, denn diese erste Kategorie umfasst alle klassischen Akteure der Wiederaufbereitung, die ihre Produkte auf unserer Plattform verkaufen. Sie sind für uns am einfachsten zu kontaktieren und die ersten, die zu uns kommen, wenn ein Markt eröffnet wird. Konkret findet man in dieser Kategorie:

  1. Wiederaufbereitungsbetriebe, die elektronische Produkte, die am Ende ihres Lebenszyklus angekommen sind, wieder in den Neuzustand versetzen. In diese Kategorie gehören Largo, Recommerce, Remade, Smaart, Itancia, WeFix, France Accessoires und The Kase.
  2. Reparaturbetriebe, kleine Läden und Wiederaufbereitungswerkstätten (Mymobile zum Beispiel), die die gleichen Arbeiten durchführen, nur in kleinerem Maßstab.
  3. Recycler, die die Geräte auseinanderbauen, um die noch verwendbaren Komponenten weiterzuverkaufen (Les ateliers du Bocage).
  4. Händler wie ITP, die wiederaufbereitete Produkte aufkaufen, um sie dann weiterzuverkaufen.
  5. Großhändler (Kiatoo, EEEztrade oder Cordon Electronics zum Beispiel), die Chargen von wiederaufbereiteten Produkten an Unternehmen verkaufen.
  6. Und Leasingfirmen wie Mobile Club: Nach der Vermietung von High-Tech-Produkten an Unternehmen verkaufen diese Händler ihre Rückläufe auf Back Market. 

Marken und Handelsunternehmen

Zu dieser Kategorie gehören Hersteller, Einzelhandelsketten und Mobilfunkbetreiber (wie Euro Information Telecom, der fünftgrößte Betreiber in Frankreich). Im Gegensatz zu den anderen verkaufen diese Händler keine wiederaufbereiteten Produkte auf unserer Plattform, sondern nicht ausgepackte neue Produkte, die vom Kunden nach einem ersten Verkauf wieder zurückgeschickt wurden, sowie unverkaufte Produkte.

Zertifizierte Wiederverkäufer gebrauchter Produkte

Zu dieser letzten Kategorie von Händlern gehören alle Unternehmen, die Produkte von Einzelpersonen kaufen, sie testen, reparieren und reinigen, bevor sie sie wieder zum Verkauf anbieten, gleich, ob virtuell oder physisch. Diese Kategorie umfasst Händler wie Cash Converters oder Easy Cash.

Schon fast 700 Partner

Wie integriert Back Market neue Händler in die Plattform?

Soweit die feine Welt auf unserer Plattform. Und jede Woche kommen neue Händler aus mehreren Ländern hinzu. An diesem Punkt fragst du dich also vielleicht, wie Back Market sie auswählt und in den Katalog aufnimmt

Von der Identifizierung bis zur Onlinestellung auf der Plattform durchläuft jeder neue Händler eine Reihe von Schritten, die er absolvieren muss. Dieser Prozess unterscheidet sich je nach Händlerprofil, aber im Großen und Ganzen sieht er so aus:

  1. Das Business-Development-Team führt eine Wettbewerbsbeobachtung durch und trifft sich mit digitalen Akteuren, um Interessenten mit hohem Potenzial zu finden.
  2. Die so identifizierten Händler absolvieren einen ersten organisatorischen Schritt: Sie unterzeichnen die Allgemeinen Verkaufsbedingungen und stellen uns ihre Dokumente zur Verfügung.
  3. Danach vergewissern wir uns, dass die Händler die Standards der Qualitätscharta von Back Market erfüllen: Dieser Schritt muss von einem Quality Account Manager validiert werden. Dieser Quality Account Manager wird die Händler danach bei jeder Kundenanfrage unterstützen und Aktionspläne zur Verbesserung der Qualität auf der Plattform entwerfen.
  4. Dann bleibt noch die Konfiguration des Händlerkontos: Anzeigen online stellen, Versand- und Zahlungsoptionen konfigurieren, Onlinestellung der Firmeninformationen, Kontaktdaten des After-Sales-Managements usw.

Was passiert, wenn ein neuer Händler aufgenommen wurde?

Sobald ein Händler diese Schritte absolviert hat, kann er auf der Plattform verkaufen. Nach abgeschlossener Testphase wird er je nach Produktkategorie und Land von einem unserer Account Manager betreut. Dieses Team, das ausschließlich mit der Händleraufsicht befasst ist, gewährleistet, dass unsere Partner ihre Möglichkeiten stets bestmöglich ausschöpfen

Die Betreuung eines Händlers endet also nicht mit seiner Integration auf der Plattform. Die Qualitätssicherung ist ein fortdauernder Prozess, der einen eigenen Artikel verdient (und bekommen wird!).

Hier geht’s weiter: Wie begleitet Back Market seine Händler?

Previous Post Next Post

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.